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| Hellmut von Rauschenplat alias Fritz Eberhard (1896-1982) | ||
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Website über Erich Schairer (1887-1956), Journalist und Publizist, und seine ab 1920 erschienene Sonntags-Zeitung. Probieren Sie's mit der Stichwortsuche: |
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Als er 85 Jahre alt war, ein emeritierter Professor für Publizistik, besuchte er Hausbesetzer in Berlin, um sie aufzumuntern. Wider den Stachel zu löcken war ihm in die Wiege gelegt. Darin blieb sich Fritz Eberhard treu, obwohl er als Mitglied des Parlamentarischen Rates einer der Väter des Grundgesetzes und danach noch erster Intendant des Süddeutschen Rundfunks (1949-58) wurde. Der Berliner Medienhistoriker Bernd Sösemann hat ein umfangreiches Werk (Fritz Eberhard, Rückblicke auf Biografie und Werk, 517 Seiten, Franz Steiner Verlag Stuttgart, 60 Euro/117,34 DM) über dieses ungewöhnliche Leben herausgegeben, das 1896 in einem Adelshaus in Dresden begann. Eberhard kam als Hellmuth von Rauschenplat zur Welt. Doch der Freiherr mied die Adelskreise. In Tübingen hatte er mit einer Arbeit "Über den Luxus" - also: "Gegen den Luxus" - promoviert. Er stieß zur SPD, die ihn allerdings 1925 als "zu radikal links" hinauswarf. So wurde er der Wirtschaftstheoretiker des "Internationalen Sozialistischen Kampfbundes" (ISK), stieg nach 1933 zu dessen "Reichsleiter" auf, plante mehrere Attentate auf Hitler und floh, als der Kampfbund aufflog, 1937 über die Schweiz nach London. Noch im Mai 1945 kehrte er zurück. (Auszug aus dem Artikel "Die versteckte Kritik war nur schwer zu verstehen" von Dr. Thomas Löffelholz in der Stuttgarter Zeitung vom 29.12.2001) siehe auch: Philosophisch-Politische Akademie e.V. |
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Die versteckte Kritik war nur schwer zu verstehen Am Beispiel Fritz Eberhards und Erich Schairers wird klar, wie gering der Spielraum für journalistischen Widerstand in der NS-Zeit war... Artikel von Dr.
Thomas Löffelholz in der Stuttgarter
Zeitung vom 29.12.2001 |
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| Autor dieser Seite: schairer@z.zgs.deA.
Schairer Letzte Änderung: 2006-08-02 |
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