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Website über Erich Schairer (1887-1956), Journalist und Publizist, und seine ab 1920 erschienene Sonntags-Zeitung. Probieren Sie's mit der Stichwortsuche: |
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Der Vater (nimmt die Zeitung in die Hand): „Dieses Saukorps,
die Polacken, eine freche Bande, na, denen wird man schon
noch einmal heimleuchten, ach, den Pestalozzi, den haben
sie jetzt aber genug gefeiert, ich weiß nicht, das
ist jetzt eben so eine Mode, früher hat man doch
auch nichts von ihm gewußt und wir sind trotzdem
durch die Schule gekommen, Herrgott, ich möchte nur
. . ., was sie jetzt nur immer mit der Reichswehr haben,
neulich Ernst, hast du's nicht gesehen? ist der Gaul
vom Hauptmann Köster scheu geworden, wie sie da unten
vorbeigezogen sind, gefährlich hat das ausgesehen,
sag ich dir, aber der hat ihn in der Hand gehabt, ha,
es ist eben doch etwas Schönes, aber jetzt sage ich
nichts mehr, hab ich's nicht gleich gesagt? der Kerl hat
die Stelle bekommen, freilich kriegt er da mehr Gehalt,
ich hab's aber gleich gedacht, wie er hergekommen ist,
der bleibt nicht lang da, hab ich gedacht, ein Schlauberger
ist es, ein Erzschlaule, die mit dem größten
Maul, die kommen halt am weitesten bei uns, und unsereiner
. . .“ 1927, 9 Hans Lutz |
| aus Erich Schairers Sonntags-Zeitung: Zum geschichtlichen Hintergrund: Weimarer Republik ![]() Der nebenstehende Artikel erschien in der von Erich Schairer herausgegebenen Sonntags-Zeitung zur Zeit der Weimarer Republik in den Jahren 1920 bis 1933. |
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| Autor dieser Seite: schairer@z.zgs.deA.
Schairer Letzte Änderung: 2006-08-02 |
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