gegründet 1920 von Erich Schairer (1887–1956)

Zur Erinnerung an Erich Schairer, den 1956 gestorbenen Journalisten und Zeitungs-HerausgeberStreiter für die Presse-und Meinungsfreiheit unter Kaiser Wilhelm II., durch Weimarer Republik, Drittes Reich und Zweiten Weltkrieg, unter US-Besatzern und in den Jugendjahren unserer Bundesrepublik Deutschland.

  • Tapfer mit Feder und Geist

    Zur Erinnerung an Erich Schairer, den 1956 gestorbenen StZ-Herausgeber und Streiter für die Meinungsfreiheit Von Martin Hohnecker Oft gedenken Journalisten großer Politiker und Denker, selten ihrer eigenen beruflichen Vorfahren – leider. Heute…

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  • Der Heilbronner Presseskandal 1919

    Der Chefredakteur der Heilbronner Neckar-Zeitung Dr. Erich Schairer leitete in der Ausgabe vom 15.11.1919 den Bericht über die Vernehmung des früheren kaiserlichen Staatssekretärs Karl Helfferich, der jegliche Kriegsschuld Deutschlands leugnete, mit einem…

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  • Stuttgarter Presse in den 1920er Jahren

    „Was meint ihr, Leser?“ Von Dietrich Heißenbüttel | Datum: 16.02.2022 Es gibt kein Internet und kein Fernsehen, selbst das Radio steckt noch in den Kinderschuhen. Dafür erscheinen allein in Stuttgart über zwanzig Tageszeitungen. Ein…

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  • Erich Schairer – auch ein Roigel

    Nachdem das seitherige Mitglied der Altenschaft, Dr. Erich Schairer, Heilbronn, schon mehrmals die Gesamtstudentenschaft in wenig gewählter Weise beschimpft hat und auch sonst durch seine Stellungnahme in der Öffentlichkeit die Interessen der…

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  • Verblendet

    Die unheilvollen Kräfte, die Deutschland seit zehn Jahren ins Verderben gestürzt, rumoren unheimlich weiter. Es scheint, als ob die Masse dieses Volkes aus den blutigen und tragischen Lehren seiner Vergangenheit nicht das…

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  • 5 Minuten Deutsch

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    Am 2. Oktober 1946 erschien im Feuilleton der Stuttgarter Zeitung zum ersten Mal die Rubrik „Fünf Minuten Deutsch“. Ich wollte mir damit, wenn auch nur in Form eines Stoßseufzers (denn das Papier…

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  • Das Ende

    Wenn diese Zeilen in Druck gehen, hat sich die „nationale Revolution“ im Anschluß an das Wahlergebnis vom 5. März in ähnlicher Form durchgesetzt, wie die Revolte 1918 nach der militärischen Niederlage. Damals…

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  • Wie Wilhelm

    Kommt es nur mir so vor, oder hat der neue deutsche Reichskanzler wirklich diese frappante Ähnlichkeit mit Wilhelm dem Zweiten von Hohenzollern? … Wer sich ihm entgegenstellte, den wollte er zerschmettern (z.B.…

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  • Heilbronner Presseskandal mit Folgen

    Er gilt als einer der mutigsten Journalisten der Weimarer Republik, der seine Wortgewalt und seinen Sprachwitz gezielt gegen politische Heuchelei, Nationalismus und Antisemitismus rich­tete: Erich Schairer. Ernst Jäckh empfiehlt ihn als Nachfolger…

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  • Werbung ohne Zensur

    „Das Inseratenwesen in privater Hand ist die Hauptursache des ganzen Verfalls unserer Presse“, befand vor beinahe 100 Jahren, am 4. Januar 1925, der Journalist Erich Schairer, der nach dem Krieg Herausgeber der…

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  • Das Ende des Schweigens

    Die Ausstellung „Ungesühnte Nazijustiz“ sorgte vor 60 Jahren für Furore – zu einer Zeit, als noch kaum jemand im Nachkriegsdeutschland an Aufarbeitung dachte. Der deutsche Generalbundesanwalt Max Güde bestätigte die Authentizität und…

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  • Ein Kerl für ein Standbild

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    Kraftvoll, gerne kernig, derb, dreist, immer volksnah, bildhaft in Wort und Stil, greift er in seiner „Deutschen Chronik“ kühn an, was sich seiner Gegenwart in den Weg stellt: absolutistisch regierende Fürsten, kriechende,…

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  • Der Weg zur Meinungsfreiheit

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    Am 17. September 1945 erhalten drei Deutsche die Lizenz für ein unabhängiges Blatt: Henry Bernhard, Karl Ackermann und ebenjener Rundfunkmann von Radio Stuttgart – Josef Eberle.

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  • Der Kapp-Lüttwitz-Putsch 1920

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    Organisiert vom früheren Freikorpsführer Pabst, der schon die Ermordung Liebknechts und Luxemburgs befohlen hatte. Finanziell unterstützt wurden die Putschisten von Teilen der Industrie und Banken. Aushängeschild war Wolfgang Kapp, ein Ostelbischer Junker…

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  • Leitartikel 1927

    Erich Schairer verfasste die ersten zehn Jahre praktisch lückenlos wöchentliche Leitartikel für seine „Sonntags-Zeitung“. Nur in den Jahren 1931 und 1932 wird zeitweise sein Mitarbeiter Hermann List zum Leitartikler.

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  • Leitartikel 1928

    Erich Schairer verfasste die ersten zehn Jahre praktisch lückenlos wöchentliche Leitartikel für seine „Sonntags-Zeitung“. Nur in den Jahren 1931 und 1932 wird zeitweise sein Mitarbeiter Hermann List zum Leitartikler.

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  • Leitartikel 1926

    Erich Schairer verfasste die ersten zehn Jahre praktisch lückenlos wöchentliche Leitartikel für seine „Sonntags-Zeitung“. Nur in den Jahren 1931 und 1932 wird zeitweise sein Mitarbeiter Hermann List zum Leitartikler.

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  • Leitartikel 1925

    Erich Schairer verfasste die ersten zehn Jahre praktisch lückenlos wöchentliche Leitartikel für seine „Sonntags-Zeitung“. Nur in den Jahren 1931 und 1932 wird zeitweise sein Mitarbeiter Hermann List zum Leitartikler.

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  • Leitartikel 1929

    Erich Schairer verfasste die ersten zehn Jahre praktisch lückenlos wöchentliche Leitartikel für seine „Sonntags-Zeitung“. Nur in den Jahren 1931 und 1932 wird zeitweise sein Mitarbeiter Hermann List zum Leitartikler.

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  • Leitartikel 1930

    Erich Schairer verfasste die ersten zehn Jahre praktisch lückenlos wöchentliche Leitartikel für seine „Sonntags-Zeitung“. Nur in den Jahren 1931 und 1932 wird zeitweise sein Mitarbeiter Hermann List zum Leitartikler.

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  • Leitartikel 1931

    Erich Schairer verfasste die ersten zehn Jahre praktisch lückenlos wöchentliche Leitartikel für seine „Sonntags-Zeitung“. Nur in den Jahren 1931 und 1932 wird zeitweise sein Mitarbeiter Hermann List zum Leitartikler.

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  • Leitartikel 1932

    Erich Schairer verfasste die ersten zehn Jahre praktisch lückenlos wöchentliche Leitartikel für seine „Sonntags-Zeitung“. Nur in den Jahren 1931 und 1932 wird zeitweise sein Mitarbeiter Hermann List zum Leitartikler.

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  • Leitartikel 1924

    Erich Schairer verfasste die ersten zehn Jahre praktisch lückenlos wöchentliche Leitartikel für seine „Sonntags-Zeitung“. Nur in den Jahren 1931 und 1932 wird zeitweise sein Mitarbeiter Hermann List zum Leitartikler.

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  • Leitartikel 1923

    Erich Schairer verfasste die ersten zehn Jahre praktisch lückenlos wöchentliche Leitartikel für seine „Sonntags-Zeitung“. Nur in den Jahren 1931 und 1932 wird zeitweise sein Mitarbeiter Hermann List zum Leitartikler.

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  • Leitartikel 1922

    Erich Schairer verfasste die ersten zehn Jahre praktisch lückenlos wöchentliche Leitartikel für seine „Sonntags-Zeitung“. Nur in den Jahren 1931 und 1932 wird zeitweise sein Mitarbeiter Hermann List zum Leitartikler.

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  • Leitartikel 1921

    Erich Schairer verfasste die ersten zehn Jahre praktisch lückenlos wöchentliche Leitartikel für seine „Sonntags-Zeitung“. Nur in den Jahren 1931 und 1932 wird zeitweise sein Mitarbeiter Hermann List zum Leitartikler.

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  • Leitartikel 1920

    Erich Schairer verfasste die ersten zehn Jahre praktisch lückenlos wöchentliche Leitartikel für seine „Sonntags-Zeitung“. Nur in den Jahren 1931 und 1932 wird zeitweise sein Mitarbeiter Hermann List zum Leitartikler.

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  • Leitartikel 1933

    Erich Schairer verfasste die ersten zehn Jahre praktisch lückenlos wöchentliche Leitartikel für seine „Sonntags-Zeitung“. Nur in den Jahren 1931 und 1932 wird zeitweise sein Mitarbeiter Hermann List zum Leitartikler.

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  • Der lange Schatten der Revolution

    Hetze und Verunglimpfung – Als sich Kurt Eisner am 7. November 1918 zum Ministerpräsidenten Bayerns ernannte und den Freistaat begründete, wurde er damit überhaupt zum ersten jüdischen Repräsentanten an der Spitze eines…

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  • Abraham Gumbel gestorben

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    Mit 78 Jahren ist in Heilbronn mein Onkel Abraham Gumbel, den Lesern dieser Zeitung als „Emel“ bekannt, sanft in das Land gegangen, aus dem es keine Wiederkehr gibt. lm Dorfe Stein am…

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  • Abraham Gumbel

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    Mit dem Chefredakteur der linken „Sonntags-Zeitung“ Erich Schairer (der nach dem Krieg Chefredakteur der „Stuttgarter Zeitung“ wurde) verband ihn ein enges Verhältnis. In verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften bezog er Stellung gegen die…

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  • Denkmal der Schande

    Der Schriftsteller Arnold Zweig sagte schon 1925 von den Büchern Emil Julius Gumbels (1891–1966), sie würden „in die Blutkeller der deutschen Reaktion hineinleuchten“. Wie richtig Zweig damit lag, ist am Lebensweg Gumbels,…

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  • Die Abfindung

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    Die Hohenzollern, denen es bekanntlich sehr schlecht geht, führen einen Rechtsstreit, um von der deutschen Republik eine Jahresrente von 1 1/2 Millionen herauszuschlagen. Sie glauben einen berechtigten Anspruch darauf zu haben, daß…

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  • Zur Strecke gebracht

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    Am 19. September 1902 ließ Wilhelm II. auf der Grimnitzer Heide ein Denkmal errichten, das vermeldete, daß er hier den 200. Hirsch „zur Strecke gebracht“ habe. Im Jahre 1900, beim Streik der…

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  • Am Grabe des Kapitalismus

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    Eine unerfüllte Profezeiung Walther Rathenaus: „Wir stehen am Grabe der großkapitalistischen Epoche. Der Hochkapitalismus ist zu Ende, nicht das Kapital. Das wird uns alle lange überleben, gleichviel ob als Staats- oder persönliches…

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  • Sturz in den Ruin

    Im Oktober 1929 riss die Finanzkrise an der Wall Street die Weltwirtschaft in den Abgrund. Die Weimarer Republik traf der Schock schwer. Doch erst die Deflationspolitik der Regierung Brüning wurde Deutschland zum…

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  • Schandfrieden

    Nach 1918 setzte rasch ein Prozess des Verdrängens ein. In der Depression über die Niederlage im Westen vergaß man ganz, wie euphorisch man ein halbes Jahr zuvor den Friedensschluss im Osten bejubelt…

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  • Rudolf Augstein: Lieber Spiegel-Leser!

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    da die deutsche Alleinschuld am Zweiten Weltkrieg nicht wohl bestritten werden kann, wäre es höchst praktisch, Deutschland wenigstens für den Ersten Weltkrieg einen Freispruch zweiter Klasse einzuhandeln, in einer Reihe mit den…

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